Abbesbüttel. Lärmende Lastwagen und Staubwolken im
Sommer – immer wieder haben sich Abbesbütteler Bürger über die
Auswirkungen des Sandabbaus bei Abbesbüttel beschwert. Ein Grund mehr für
den Meiner Planungsausschuss, sich gegen eine Erweiterung der Abbaufläche
auszusprechen.
Beantragt hatte dies das Abbau-Unternehmen. „Die lohnenswerten Flächen
seien weitgehend ausgebeutet, jetzt wünschte man eine Erweiterung“, so Bürgermeisterin
Ines Kielhorn. Im Ausschuss stimmten die Mitglieder mit Nein. Rund sieben
Hektar sind im 1998 vom Papenteicher Samtgemeinderat beschlossenen F-Plan als
Bodenabbau-Gebiet ausgewiesen. „Damals wurde eine recht große Fläche
ausgewiesen. Das haben die Bürger kritisiert. Doch immerhin stand von
vornherein fest, dass mit der Ausbeutung dieser Fläche Schluss ist. Sonst
wird Abbesbüttel zu einer Insel“, so Kielhorn.
Die Entscheidung über den Flächennutzungsplan obliegt zwar der
Samtgemeinde Papenteich. „Doch es wird nicht gegen den Wunsch des Meiner
Rates entschieden werden“, meint Kielhorn. „Die Bürger sind genug
belastet worden.“
Auch seien in der Vergangenheit Auflagen der Gemeinde wie Abfuhrzeiten und
die Befeuchtung von Transportstraßen nur unzureichend erfüllt worden. „Das
heißt, dass die Firma entweder tiefer graben oder mit weniger Gewinn
auskommen muss“, so die Bürgermeisterin.
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